news
 
teaser

Judo: Andreas T√∂lzer sorgt f√ľr das Glanzlicht

Von Christoph Fischer

Der Mönchengladbacher gewinnt vor 3000 Fans das Finale im Schwergewicht gegen den Japaner Keiji Suzuki.


D√ľsseldorf. Am Ende gab es beim Grand Prix dann doch noch das erhoffte Glanzlicht. 3000 Judo-Fans standen am Sonntagabend auf den Trib√ľnen der D√ľsseldorfer Philipshalle, als Vize-Weltmeister Andreas T√∂lzer aus M√∂nchengladbach das Finale im Schwergewicht gegen den Japaner Keiji Suzuki gewann. ‚€ěDaheim zu gewinnen, ist immer etwas Besonderes. Im Finale habe ich endlich gezeigt, dass ich auch richtig werfen kann.‚€ú Andreas T√∂lzer war zufrieden mit sich und der Welt, obwohl er das Grand-Prix-Gold f√ľr die Weltrangliste gar nicht braucht, aber ‚€ěin Deutschland wollte ich nat√ľrlich Flagge zeigen‚€ú.

Im deutschen Halbfinale hatte Tölzer gegen Robert Zimmermann gewonnen und ließ sich dann auch im Finale von Suzuki nicht stoppen. Nur knapp scheiterte die Leipzigerin Heide Wollert an der erhofften erfolgreichen Titelverteidigung, sie verlor im Finale gegen die Mongolin Lkhamdegd Purevjargal.

Großartige Stimmung herrschte auf den Rängen der Philipshalle am Wochenende beim Judo Grand Prix.

Zweite wurden auch R√ľckkehrer Dimitri Peters und Iljana Marzok. Olympiasieger Ole Bischof verfehlte als F√ľnfter die Podestpl√§tze.

Am ersten Wettkampftag entt√§uschten die deutschen Judoka. Die hoch eingesch√§tzte Mareen Kr√§h schied in der Klasse bis 52 Kilogramm fr√ľh aus. Bei den M√§nnern √ľberzeugte am ersten Tag allein Soshin Katsumi in der Klasse bis 73 Kilo mit Platz f√ľnf.

Das Fazit von Peter Frese, Pr√§sident des Deutschen Judo-Bundes (DJB): ‚€ěEs war ein gro√üer Grand Prix.‚€ú Bis 2012 besteht noch der Vertrag mit der Sportstadt D√ľsseldorf, dann muss neu verhandelt werden.
 
21.02.2011 | mehr Infos | Autor: Erik Goertz