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Judo-Bundesliga Männer

1. JC Mönchengladbach - UJKC Potsdam 6:7

In einer spektakulären Begegnung unterlag die Bundesliga-Mannschaft des 1. Judo-Club Mönchengladbach am Samstag in der Jahnhalle dem Tabellenführer der Gruppe Nord, UJKC Potsdam, mit 6:7 und übertraf damit die kühnsten Erwartungen seiner Fans.

Ein 7:7 wäre nach dem Kampfverlauf mehr als verdient gewesen, doch hatte der 1. JC die Götter nicht auf seiner Seite.

Ein achtbares Ergebnis gegen den Tabellenführer zu erzielen, dass sollte das Ziel des 1. JC in der Jahnhalle sein. Doch die Mannschaft wollte am Samstag mehr. Auch ohne ihren Trainer Stefan Küppers, der seinen Aufgaben als Landestrainer nachgehen musste, seinen ausländischen Kämpfern und dem immer noch verletzten Aaron Hildebrandt am Mattenrand.

Schon die ersten Kämpfe von Marius Rogge (-73 kg), Oliver Zabel (-100 kg) Maik Röhrhoff ( -66 kg) und Ruben Kallfass (+100 kg) zeigten eine neue Mannschaft. Auch wenn ihre Kämpfe verloren gingen. Jetzt war der Biss da, mit dem Kämpfe gewonnen werden. Die ersten Punkte für den 1. JC gewannen Marc Odenthal (-90 kg) und Vahid Sarlek (-60 kg) und als Faruch Bulekulov (-81 kg) vom UJKC Potsdam im Kampf mit Benjamin Münnich wegen Beinfassen disqualifiziert wurde stand es am Ende des ersten Durchganges 3:4. Von einer Regination der Mannschaft des 1. JC war nichts zu spüren.

Jetzt warteten alle gespannt auf den zweiten Durchgang. Sollte dem 1. JC die Sensation gelingen, seinen ersten Kampf gegen den Tabellenführer zu gewinnen ? Drei Kämpfer hatte Co-Trainer Ralf Schneckenberg für den zweiten Durchgang auszuwechseln. Es kamen für Rogge, Zabel und Kallfas, Herkenrath, Kessler und Bizon. Ralf Schneckenberg hatte das richtige Händchen gehabt.

Nach der Auftaktniederlage von Sascha Herkenrath (-73 kg) sorgte Thomas Kessler (-81 kg), jetzt in der Klasse -100 kg eingesetzt, für den schönsten Wurf des Tages als er Wincenty Krawczyk bereits nach drei Sekunden knallhart auf die Matte donnerte. Jetzt glich die Jahnhalle einem Hexenkessel. Die Zuschauer witterten eine Sensation. Als auch noch Adrian Kulisch den Handschlag von Maik Röhrhoff nach dem Kampf nicht erwiderte, er hatte erbitterten Widerstand geleistet, tobte die Halle. Zwei aufeinanderfolgende Punkte von Marc Odenthal und Vahid Sarlek schienen das schier unmögliche möglich zu machen, ein Unentschieden gegen Potsdam.

Kevin Bizon (-81 kg) musste ins Schwergewicht, konnte hier jedoch gegen Levent Weiß nichts ausrichten. Es stand 6:7 als Benjamin Münnich im letzten Kampf des Tages gegen Mario Schendel mit dem festen Willen auf die Matte ging für den 1. JC das verdiente 7:7 zu holen. Trotz einer Verwarnung wegen Passivität für Schendel, er kam über ein Unentschiden nicht hinaus. Es blieb beim 6:7 für den UJKC Potsdam.


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07.05.2011 | mehr Infos | Autor: Charly Hoeveler